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Am 11.03.2006 schrieb robert: Email

Eine wirklich super Seite. Grüsse
Am 04.09.2005 schrieb Daniel: Email

Saludos desde chile a todos los dresdner. He vivido alli y fue uno de los mejores años que he tenido.

Viele grusse aus CHile fúr alle die Dresdner. Ich wohnte da für ein Jahr uns es war ein von die besten Jahre, die ich gelebt habe.
Am 02.09.2005 schrieb Zara:

Wer die Frauenkirche jetzt sieht, muß sie einfach mögen. Ich habe die Steine in den riesigen Regalen gesehen und konnte mir absolut nicht vorstellen, wie sie wiederaufgebaut werden soll. Voriges Jahr bin ich mit dem Raddampfer aus Richtung Bad Schandau gekommen und sah sie im strahlenden Sonnenschein schon von weiten. Echt imponierend diese Kirche. Möge sie viele tausend Jahre stehen und mögen viele Menschen ihre Geschichte erfahren. Im Oktober werde ich sie wiedersehen. Ich freue mich schon jetzt!
Am 19.08.2005 schrieb Annett:

Hallo liebes Dresden,
wir kommen aus Erfurt und sind wahnsinnig gern immer wieder mal in Dresden. In der nächsten Zeit haben wir wieder mal einen Termin mit dieser wunderschönen Stadt und können auch mit einer Führung die Frauenkirche besichtigen. Mein Mann und ich wir freuen uns schon riesig drauf.
Wir finden es einfach wunderbar, dass diese Kirche wieder aufgebaut wird. Einfach toll.

Viele Grüße aus dem gründen Herzen Thüringens.
Am 03.08.2005 schrieb M.Eger: Email

Ich finde es ganz toll das die Frauenkirche wieder aufgebaut worden ist, ich selbst trage mit Stolz eine Frauenkirchen Uhr mit dem Turmkreuz von 13.Februar 2000 der Übergabe durch den Herzog von Kenth. Im Monat Juni war ich selbst auf dem Turm der Frauenkirche und habe sehr schöne Aufnahmen machen können auf Dresden. Ganz modern ist der Aufzug, so etwas gibt es in fast keiner weiteren Kirche find ich auch toll. Nun wünsche ich der Evangelischen Lutherischen Frauenkirchengemeinde viele Stunden der Freude und ein neues christliches Aufleben in Frieden und Gottes Segen.
ihre M.Eger
Am 25.07.2005 schrieb Judith:

Hallo!

Ich als Bautznerin kenne Dresden sehr gut. Und ich kann mich noch gut erinnern, wie da vor der Kirche diese Haufen mit Steinen lagen und Männer und Frauen durch den Schutt robbten und Steine sortierten.
Es ist wundervoll, dass dieses Mahnmal endlich wieder in altem Glanz erstrahlt und somit ein Zeichen ist, das man nach 60 Jahren endlich vergessen sollte.
Allein wo die Glocken das erste Mal wieder läutetet musste ich auch etwas Tränen wegdrücken, obwohl ich 22 bin und damit keine Verbindung habe.
Doch meine Urgroßeltern kamen damals in dem Bombenhagel ums Leben.

Es geht weniger darum, das es eine Kirche ist, als dass es ein Zeichen für die ganze Welt sein soll!

Judith
Am 08.07.2005 schrieb Los Grillos: Email

hallo ihr,
wir als grillverein würden gern mal in der frauenkiche grillen...
könnt ihr das zur festigung der ost-west-beziehung organisieren?

grüße aus essen (nrw)

p.s.im übrigen hat rbb bereits einen bericht über uns verfasst... den findet ihr in kürze auf unserer homepage!
Am 16.06.2005 schrieb Theodore J. Herr: Email

My great-grand father, Theodore Ernst Herr immigrated to the United States from Dresden in 1868.
His father, Ernst Theodore Herr Played Bassoon in the Royal Saxon Opera Orchestra.
My wife and I have visited Dresden twice and hope to do so again to see the completed Frauen Kirche.
Best regards;
Theodore J. Herr
Am 03.06.2005 schrieb Dresden@Elbflorenz.com: Email

Ich habe im Brockhaus gelesen, sie sei die größte protestantische Kirche Deutschlands, was meiner Meinung nach Humbug ist. (Münster, wahrscheinlich auch Berlin). Sie bettet sich vielmehr am besten ein, aber auf dem Neumarkt und ringsherum muß noch viel behutsam bebaut werden. Ich würde mich irgendwann über ein Belvedere als Größenmaßstab zur Semperoper freuen.
Am 27.05.2005 schrieb Torsten Theisinger: Email

Meiner Meinung nach war der Wiederaufbau der Frauenkirche zu dem gewählten Zeitpunkt ein Fehler. Man hätte mit einer Entscheidung über den Wiederaufbau noch 250 Jahre warten sollen. Dresden hat keinen Mangel an Gotteshäusern. Aber die Kirche hat ein Akzeptanzproblem in der Gesellschaft. In vielen Gottesdiensten gähnen leere Bankreihen, und die Kirchenaustritte gehen immer weiter.

Die Ruine der Dresdner Frauenkirche war nach 1945 zu einem Erinnerungs- und Mahnmal gegen den Krieg geworden, ein starkes Symbol, das sich ohne jegliche Verordnung entwickelt hat. Wird die wiedererbaute Kirche den Wert und die Kraft dieses Symbols ersetzen können ? Ich fürchte: nein. Die Erinnerung an die furchtbare Zerstörung wird in wenigen Jahrzehnten fast nur noch an mittelbare Zeugnisse aus zweiter oder dritter Hand gebunden sein, deren Wirkung mit der Zeit sich verändert und verblaßt. Die Ruine der Frauenkirche aber hätte noch lange Zeit nachwachsenden Generationen einen realen Eindruck von dem Horror vermitteln können, der möglich ist, wenn die Menschheit nicht aufpaßt.

Der Wiederaufbau der Frauenkirche fügt sich meiner Meinung nach glatt ein in die Herausbildung einer gespaltenen, künstlichen Gesellschaft nach BRD-Modell, die auf der einen Seite saturiert und ignorant und auf der anderen verarmt und verstört ist. Viele gutgesinnte Menschen, die sich für sozialen Ausgleich und gegen kriegerische Gewalt engagieren, mögen ihre Wünsche auf den Aufbau der Frauenkirche projiziert und etwas gespendet haben. Ich hoffe, sie haben sich dabei nicht selbst an der Nase herum geführt.

Als äußerst befremdlich empfinde ich, in welchem Ausmaß Finanzinstitute bei der Organisation des Wiederaufbaus aufgetreten sind. War der Bau einer Kirche nicht ursprünglich auch Ausdruck der finanziellen Lebensfähigkeit einer Gemeinde ? Vertrieb Jesus denn nicht die professionellen Geldwechsler aus dem Tempelhof ? Der Umstand, daß die Gemeinde bzw. die Kirche hier auf organisatorischen Kredit der Finanzindustrie angewiesen war bzw. diesen angenommen hat, erschüttert die geistige Ausstrahlung dieser Kirche.

Nicht zuletzt hätte man auch darüber nachdenken können, ob der Einsturz der Kirche bei dem schrecklichen Geschehen in Dresden eine höhere Fügung war. Wenige oder gar keine großen Kirchen sind so zerstört worden. Ohne Zweifel hat die Frauenkirche architektonisch etwas Besonderes, aber ob sie wirklich so schön ist wie immer behauptet wird und ob sie wirklich die Seele Dresdens ist, daran darf man zweifeln.

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